Monitoring

Klimamonitoring in der Denkmalpflege

Das Klimamonitoring dient als Instrument der Langzeitbeobachtung. Die Betrachtung des Raumklimas gibt Aufschluss über Klimabedingungen im Innen- und/oder Außenbereich. Die Auswahl und Installation geeigneter Messsysteme und der Sensorik stehen dabei jeweils in Abhängigkeit der jeweiligen Objektsituation.

Ein naturwissenschaftlich basierendes Monitoring umfasst hierbei die restauratorisch basierte Bedarfsanalyse vor Ort, die geeignete Platzierung kompatibler Sensoriken sowie das Festlegen der Messintervalle.

Warum Klimamonitoring?

Die Erfassung und Bewertung des Innenraumklimas von historischen Bauwerken und gelagerten oder ausgestellten Objekten ist eine grundlegende, präventive Maßnahme zur Bestandserhaltung. Auch kostenintensivere Eingriffe aufgrund fortschreitender Schadensprozesse (bspw. Rohrbruch, Schadsalze, Entstehung Mikrobiologie) können durch die Charakterisierung des Klima-Profils und Ermessen des Handlungsbedarfs durch restauratorische Empfehlungen vermieden werden.

Netzwerkbasiertes Klimamonitoring – IMMOMON

IMMOMON bietet mit seinem Monitoringverfahren die Möglichkeit der Online-Wartung. Die gemessenen Klimadaten werden auf einem externen Server gesammelt und für ausgewählte Personen zur Verfügung gestellt. Im Bedarfsfall wird hinzu eine Systemkontrolle vor Ort durchgeführt.

Bei Alarmmeldungen stehen die Restauratoren für eine telefonische oder für eine Vor-Ort-Beratung zur Verfügung.